
Willkommen in Hörsching
Bürgermeister Anton Korepp
Seine politische Laufbahn begann 1970 mit der Wahl zum Obmann der Jungen Generation in Hörsching. Ab 1973 als Ersatzmitglied im Gemeinderat und ab 1981 als Hauptmitglied. Ab 29. Jänner 1987 Bürgermeister der Marktgemeinde Hörsching.
Marktgemeinde Hörsching
Herr Bgm. Anton Korepp
Neubauer Straße 26
4063 Hörsching
gemeindeamt(at)hoersching.at
Tel.: 07221 721 55-0
Fax: 07221 721 55-28
Einwohner-Hauptwohnsitze: 5.761
Fläche: 20 km2
Seehöhe: 294 m
Geografische Lage: 48 °14´ N 14°11´ O
Katastralgemeinde: Neubau
Ortschaften: Hörsching, Frindorf, Öhndorf, Rutzing, Rudelsdorf, Holzleiten, Haid Gerersdorf, Neubau Breitbrunn, Aistental, Lindenlach Vorwahl:
Die günstige Bodenlage und besonders die Nähe des Traunflusses waren wohl der Anlass, dass das Gebiet von Hörsching schon in der jüngeren Steinzeit ausgiebig besiedelt wurde. Das beweisen zahlreiche Funde aus dieser Epoche. Man fand in Rutzing einen Schuhleistenkeil, ein Gräberfeld mit 24 Körpergräbern samt Beigaben und einen zeitgleichen Wohnplatz nahe dem Gräberfeld. In der Ortschaft Neubau fand man Steinbeile, in Haid ein Lochbeil, in Holzleiten und in Öhndorf einen Steinhammer. Auch die folgenden Zeitepochen hinterließen fundierte Beweise.
Bereits in der Römerzeit war Hörsching ein Garnisonsort. Beim Umbau der Kirche 1867 fand man alte Römerreliefs und der Bau des heutigen Flughafens brachte Münzen, Kleinfunde und Körpergräber ans Tageslicht.
Während es über die Zeit der Völkerwanderung im Gebiet um Hörsching keine schlüssigen Hinweise auf Besiedelung gibt, siedelte sich im Mittelalter um 790 n. Chr. Der bajuwarische Sippenführer Heregis in Hörsching an. Von ihm dürfte auch der Name Heresingen, später Hörsching, kommen.
Um die Jahrhundertwende zwischen 1890 und 1910 war Hörsching noch ein richtiges Bauerndorf.
Das Jahr 1909 brachte ein großes Hochwasser: Am 2. und 3. Februar fiel soviel Schnee, dass auf dem Ortsplatz Gänge gegraben werden mussten. In der Nacht zum 4. Februar brach Tauwetter ein. Das Wasser stieg bis zum ersten Stock, sodass die Ortsplatzbewohner von Booten aus versorgt werden mussten.
1911 wurden durch einen großen Brand 23 Objekte zerstört.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. In diesem Jahr brach eine Blatternepidemie aus, die neun Monate dauerte. Eine Schulsperre war die Folge. Von 82 Erkrankungen verliefen 16 tödlich. Durch die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen im ganzen Land musste 1920 auch der Gemeinde Hörsching Notgeld ausgegeben werden.
Nach dem Anschluss Österreichs am 13. März 1938 wurde der Fliegerhorst und die Kaserne von der Deutschen Wehrmacht errichtet. Der darauf folgende Strukturwandel vollzog sich auch mit der Entstehung der großen Industrieanlagen in Linz. Aus der einstigen Agrargemeinde Hörsching wurde eine Wirtschafts- und Dienstleistungsgemeinde.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 gehört Hörsching zur amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich und zum wiederhergestellten Bundesland Oberösterreich. An die von den Amerikanern besetzte Kaserne wurde das „Arbeitslager 60“ angeschlossen.
Hörsching war auch die „Sammelstelle“ für die Kriegsgefangenen in Oberösterreich, die vom Flugplatz aus in ihre Heimat zurückgeflogen wurden (Russen, Polen, Franzosen …). Im großen Barackenlager, der sogenannten DP-Siedlung (Displaced Persons), lebten jahrelang mehr als 2.000 Menschen aus den deutschsprachigen Ortsgebieten. Durch die vielen Heimatvertriebenen und die in der Kriegszeit zugezogenen Personen stieg die Bevölkerungszahl zwischen 1938 und 1950 von 1.900 auf 3.900 Personen.
1955 verließ der letzte amerikanische Soldat die Horstsiedlung. Trotz der Besatzung war der wirtschaftliche Aufschwung nicht mehr aufzuhalten. Der Bach durch Hörsching wurde reguliert und der Ortsplatz neu gestaltet. Die Straßen im Ortsbereich wurden gepflastert, die Infrastruktur laufend verbessert.
Zahlreiche Eigenheime und Wohnhäuser entstanden. Kanalisation und Wasserversorgung wurde in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Gänze ausgebaut, Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kindergarten, Hort und Krabbelstube geschaffen, sowie die Pflichtschulen auf den modernsten Stand gebracht. 1982 wird das Gemeindezentrum seiner Bestimmung übergeben. In diesem befinden sich neben dem Gemeindeamt, die Polizei, mehrere Ärzte, eine Bank, 10 Wohnungen und das Cafe Fontana.
1993 wurde das Kultur- und Sportzentrum eröffnet; damit bekommen mehrere Vereine (Fußball, Asphaltschützen, Tennis) eine neue Heimstätte. In diesem Jahr wurde die Gemeinde auch zum Markt erhoben.
In letzten Jahrzehnten wurden auch zahlreiche Maßnahmen für die Senioren geschaffen. Neben der Errichtung eines Seniorenwohnheimes, einer großen Anzahl von betreubaren Wohnungen wurde auch die Aktionen Essen auf Rädern, Seniorenurlaub und Seniorenpass eingeführt. Im Kulturzentrum befindet sich außerdem eine Altentagesheimstätte.
Im Jahr 2006 wurde im Ortszentrum von Hörsching für die Jugend ein Jugendzentrum und für die Ortsmusik ein Musikheim in der „Alten Volksschule“ errichtet.
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